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  1. Kurse
  2. Kulturwissenschaftliche Fakultät
  3. Sommersemester 2026

Sommersemester 2026

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Course Image Einführung in die Kulturgeschichte (Tutorium) - Sommersemester 2026

Einführung in die Kulturgeschichte (Tutorium) - Sommersemester 2026

  • Trainer/in: Mueller Marie
  • Trainer/in: Weber Claudia
Course Image Kampf um Sichtbarkeit. Schreibende Frauen im 18. und 19. Jahrhundert - Sommersemester 2026

Kampf um Sichtbarkeit. Schreibende Frauen im 18. und 19. Jahrhundert - Sommersemester 2026

Als Sophie von La Roches Roman Geschichte des Fräuleins von Sternheim 1771 erstmals erschien, stand der Name der Autorin nicht auf dem Titelblatt. Diese Praxis ist symptomatisch für die prekäre Sichtbarkeit schreibender Frauen im 18. und 19. Jahrhundert. Im Seminar beschäftigen wir uns mit Autorinnen, deren literarische Arbeiten lange anonymisiert, marginalisiert oder vom Kanon ausgeschlossen wurden. Auf dem Programm stehen neben La Roche Therese Huber, Magdalene Engelhard, Justine Krufft, Marie von Najmájer, Fanny Lewald, Louise Otto-Peters und Hedwig Dohm. Anhand von Erzähltexten, Lyrik, Briefen und Essays diskutieren wir, unter welchen sozialen und ökonomischen Bedingungen die Autorinnen schrieben und welche literarischen Formen sie dafür wählten. Ein besonderer Fokus wird auf der Frage liegen, welche Rolle verschiedene Formen von Arbeit – Schreibarbeit, Lohnarbeit, Carearbeit – im Kampf der Frauen um Sichtbarkeit spielten. Neben methodischen Grundlagen der Textanalyse vermittelt das Seminar so Einblicke in literaturwissenschaftliche Debatten um Gender und Autorschaft, literarische Öffentlichkeit und Kanonbildung. Aus der Beschäftigung mit dem Thema Sichtbarkeit ergeben sich zudem praktische Perspektiven: Im Laufe des Semesters sollen kleine kreative Projekte entwickelt werden, die schreibende Frauen und ihre Texte auf dem Viadrina-Campus, im städtischen Raum Frankfurt/Oder oder digital (z. B. auf Social Media) sichtbar machen. Ziel dieser literarischen Vermittlungsarbeit ist es, Literaturwissenschaft und feministische Praxis zu verbinden.
  • Trainer/in: Weiss Jana Maria
Course Image Zotero Praxiskurs: Literatur organisieren und korrekt zitieren - Sommersemester 2026

Zotero Praxiskurs: Literatur organisieren und korrekt zitieren - Sommersemester 2026

BA/ MA, deutschsprachig Blockveranstaltung am 16., 17. und 18.09.2026, jeweils 10:00-16:00 Uhr, online ECTS: 1,5  KuWi, RePo – Praxisrelevante  Fertigkeiten CuSo – Practical Skills MASS, MES, SMG, LIT, GMT, KGMOE – Praxisrelevante Fertigkeiten Wie recherchiere und ordne ich die Literatur für Haus- oder Abschlussarbeiten? Welchen Zitierstil wähle ich und wie erstelle ich ein akkurates Literaturverzeichnis? Mit dem Literaturverwaltungsprogramm Zotero lässt sich das wissenschaftliche Arbeiten in vielerlei Hinsicht vereinfachen und effizient strukturieren. Es ist ein nützliches Tool, um den Überblick über die verwendeten Quellen zu behalten, einheitlich formatierte Literaturverweise mühelos in eigene Texte einzufügen und Zitierstile zeitsparend anzupassen. Der Online-Kurs stellt die Programmoberfläche von Zotero vor und führt schrittweise in die Grundfunktionen ein. Im Wechsel von anleitendem Input und praktischen Übungen lernen die Teilnehmenden, wie sie relevante Quellen recherchieren und in Sammlungen anlegen, Fußnoten in Word-Dokumenten verknüpfen und mit wenigen Klicks ein Literaturverzeichnis erstellen. Der Kurs eignet sich sowohl für Studienanfänger:innen als auch für Fortgeschrittene. Es wird empfohlen, bereits ein Thema oder Projekt mitzubringen, zu dem eine Literatursammlung angelegt und kurze Texte produziert werden können.   Voraussetzung: Bitte die Programme Microsoft Office Word und Zotero vor dem ersten Kurstag installieren. Beide sind kompatibel mit den Betriebssystemen Windows und iOS. Für Office liegt eine Universitätslizenz vor, Zotero ist frei verfügbar.   https://www.ikmz.europa-uni.de/de/it-dienste/ms-office-365-fuer-studenten/index.html https://www.zotero.org    
  • Trainer/in: Schneider Friederike
Course Image Zotero Workshop: Manage and Cite References efficiently - Sommersemester 2026

Zotero Workshop: Manage and Cite References efficiently - Sommersemester 2026

  • Trainer/in: Schneider Friederike
Course Image Integration und Ausgrenzung vertriebener Menschen in der EU - Sommersemester 2026

Integration und Ausgrenzung vertriebener Menschen in der EU - Sommersemester 2026

  • Trainer/in: Jonas Michael
  • Trainer/in: Skupin Julia
Course Image Erasmus+ Spinoza Spring School »Hortus Spinozanum III: Thinking Emancipation« - Sommersemester 2026

Erasmus+ Spinoza Spring School »Hortus Spinozanum III: Thinking Emancipation« - Sommersemester 2026

  • Trainer/in: Diefenbach Katja
Course Image Ideenwerkstatt zum Kleist-Jahr 2027 (Teil II) - Sommersemester 2026

Ideenwerkstatt zum Kleist-Jahr 2027 (Teil II) - Sommersemester 2026

  • Trainer/in: Toeppel Felix
Course Image Kulturphilosophisches Forschungskolloquium »Ereignis und Kritik« - Sommersemester 2026

Kulturphilosophisches Forschungskolloquium »Ereignis und Kritik« - Sommersemester 2026

  • Trainer/in: Diefenbach Katja
Course Image Neue Philosophien des Politischen - Sommersemester 2026

Neue Philosophien des Politischen - Sommersemester 2026

  • Trainer/in: Diefenbach Katja
Course Image History and Future of Matriarchy - Sommersemester 2026

History and Future of Matriarchy - Sommersemester 2026

  • Trainer/in: Toeppel Felix
Course Image Vodou, Hegel und die Haitianische Revolution: Einblicke in eine verdrängte Aufstandsgeschichte - Sommersemester 2026

Vodou, Hegel und die Haitianische Revolution: Einblicke in eine verdrängte Aufstandsgeschichte - Sommersemester 2026

  • Trainer/in: Diefenbach Katja
Course Image Sowjetischer Sicherheitsdienst: Gestern und Heute - Sommersemester 2026

Sowjetischer Sicherheitsdienst: Gestern und Heute - Sommersemester 2026

Das Seminar beschäftigt sich mit der Geschichte des sowjetischen Sicherheitsdienstes, der mehrmals umbenannt und umstrukturiert wurde.Seine Hauptaufgaben waren: Bekämpfung von Staatsverbrechen, darunter Vaterlandsverrat, Spionage, Konterrevolution, Terrorismus, Sabotage und Vandalismus; Schutz von Staatsgeheimnissen; Unterbindung von Staatsverbrechen; Erfüllung spezieller Aufgaben der Regierung der UdSSR zur Gewährleistung der staatlichen Sicherheit und der öffentlichen Ordnung. Der Sicherheitsdienst im Rahmen des Innenministeriums (rus. NKWD 1934–1941) spielte eine dominierende Rolle beim Terror der 1930er Jahre, in dessen Verlauf er unzählige Verhaftungen, Verhöre und Hinrichtungendurchführte. Die Geheimpolizei wurde zur wichtigsten Stütze der persönlichen Diktatur Stalins: Sie wurde nicht nur gegen die Bevölkerung und die Intelligenz eingesetzt, sondern auch gegen die Partei, das Militär und die Regierung. Nach der kurzzeitigen (1941) und erneuten (1943) Herauslösung der politischen Geheimpolizei als NKGB wurde dieses 1946 mit der 1943 gegründeten Spionageabwehrorganisation SMERSch (für: „Tod den Spionen“) zum Ministerium für Staatssicherheit (MGB) zusammengefasst, aus dem 1954 das KGB (Komitee für Staatssicherheit) hervorging. Das KGB spielte eine wichtige Rolle im Kalten Krieg. Große Teile der KGB-Strukturen gingen nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 in die heutigen russischen Dienste FSB (Föderaler Sicherheitsdienst) und dem SWR (Auslandsnachrichtendienst) auf.  Das Seminar findet in Präsenz statt. Die regelmäßige Teilnahme und Bereitschaft zu Lektüreleistungen werden vorausgesetzt.  
  • Trainer/in: Radchenko Olga
Course Image Fremdenverkehr und interkulturelle Kommunikation - Sommersemester 2026

Fremdenverkehr und interkulturelle Kommunikation - Sommersemester 2026

Der Fremdenverkehr hat sich im Laufe der Jahrhunderte erheblich entwickelt, von einfachen Pilgerreisen und Handelsreisen in der Antike bis hin zu den heutigen globalen Tourismusströmen. Millionen von Menschen reisen jedes Jahr in alle Teile der Welt, was den Tourismus zu einer der größten und wichtigsten Branchen der globalen Wirtschaft macht.Der Fremdenverkehr bietet ohne Zweifel allen Beteiligten unterschiedlichster Herkunft nicht nur ein Lernfeld für ihre Kommunikationskompetenz, sondern auch stellt gleichzeitig für eben diese Beteiligten eine interkulturelle Herausforderung ohnegleichen dar. Wenn einheimische Mitarbeiter und ausländische Kunden im Kontext einer interkulturellen Dienstleistungsinteraktion aufeinandertreffen, dann begegnen sich in diesem Zusammenhang nicht nur die Kulturen der verschiedenen Herkunftsländer, sondern auch eine jeweils spezifisch ausgeprägte Gäste- und Gastgeberkultur. Im Zentrum des Seminars steht Tourismus als Medium der Kommunikation, wobei Reisende und Bereiste jeweils als Sender und Empfänger bzw. als Initiatoren und Reagierende auftreten. Folgende Fragen werden diskutiert: Welchen Einfluss hat die kulturelle Herkunft auf das Erleben und Gestalten von service encounters im Fremdenverkehr? Wie ist das Verhalten der Urlauber in Gastland vor ihrem spezifischen kulturellen Hintergrund zu begreifen? Inhaltlich bietet das Seminar einen breiten Blick auf den Einfluss und das Zusammenspiel von interkulturellen Faktoren bei der Gestaltung und bei dem Erleben von Reisedienstleistungen. Das Seminar findet in Präsenz statt. Die regelmäßige Teilnahme und Bereitschaft zu Lektüreleistungen und zu thematischgebundenem Recherchieren im Internet werden vorausgesetzt.  
  • Trainer/in: Radchenko Olga
Course Image Der Deutsche und Sowjetische Dokumentarfilm im Zweiten Weltkrieg - Sommersemester 2026

Der Deutsche und Sowjetische Dokumentarfilm im Zweiten Weltkrieg - Sommersemester 2026

Wie im Bolschewismus als auch im National-Sozialismus spielte der Film für die Propaganda eine zentrale Rolle. Beide Regime bedienten sich der Suggestivkraft der Bilder zur Mobilisierung und Indoktrination. Im Fokus des Seminars steht die Geschichte des Zweiten Weltkrieges, wie sie von deutschen und sowjetischen Filmschaffenden erzählt wurde. Die filmische Verarbeitung des Krieges fand meist in zwei Stufen statt: zunächst wurden die Aufnahmen von der Front in Wochenschauen verwendet, später für zentrale Ereignisse zu eigenständigen Dokumentarfilmen verdichtet. Um der Komplexität solch einer Gattung wie Dokumentarfilm gerecht zu sein, werden kulturgeschichtliche, biographische und weiterführende Kontextualisierungen berücksichtigt. Das Seminar fragt nach Differenzen in der ideologischen Leitmotivik und nach filmischen Spezifika aufgrund der chronologischen Erzählung der Filmgeschichte über einzelne Regienamen und Werke. Betrachtet werden u.a. solche sowjetische Filmschaffende wie Oleksandr Dovzhenko, Roman Karmen, Ilja Kopalin sowie deutsche Regisseure und Kameraleute Fritz Hippler, Götz Hirt-Reger, Leni Riefenstahl, Svend Noldan. Ein Besuch ins Bundesarchiv-Filmarchiv ist nicht ausgeschlossen
  • Trainer/in: Radchenko Olga
Course Image Climate Emergency and Antiecological Backlash: How to Think It and What Is to Be Done? - Sommersemester 2026

Climate Emergency and Antiecological Backlash: How to Think It and What Is to Be Done? - Sommersemester 2026

This seminar examines the climate crisis inits contradictory social condition: while critical environmental research and activism constantly framed it as an emergency – rightly so – one of the authoritarian answers to emergency became to simply normalise emergency. Last years we can observe an increasingly strong antiecological backlash all across the world (Ghosh). This backlash cannot be understood merely as a discoursive result of new stage of neoliberalism that instrumentalises »merchants of doubt« to relativise critical research on climate as simple hoax (Oreskes and Conway). Rather, first of all we need to understand the deeper causes of backlash, how they were structurally produced, how they remain deeply rooted in fossil capitalism (Malm) and extractivist interests. And second of all, also self-critically to enviromentalism, we need to examine the ways how discourse of catastrophism helps creating dystopain imaginary of future. In this respect, it increases collective inability to think – and act into – future beyond survival. Catastrophism – despite being objectively correct – produces counter-effects: paralysed subjects that in the face of recurring catastrophe – climate change – rather accept its normalisation. This seminar will also look at the set of cultural and political practices that keep utopian imaginary open – just transformation – and offer productive ways to counter conditions of climate crisis.
  • Trainer/in: Kirn Gal
Course Image Analysing Social Media Clips - A Crash Course - Sommersemester 2026

Analysing Social Media Clips - A Crash Course - Sommersemester 2026

This seminar provides a hands-on introduction to analysing short social media clips of political campaign advertisement. Students will engage with multiple levels of analysis: Data Preparation, Expressive Movement Units, Cinematic Metaphor, Academic Presentation. Participants will develop skills to critically assess and present their findings, linking their analysis to key concepts in film studies and multimodality research. The findings will be collected in a portfolio that can be used as a foundation for further student projects in other seminars of the curriculum. No prior experience with media analysis is required. NOTE, that the first mandatory meeting is the online introduction on April 24, 11:30-13.00 am. All information can be found in the respective Moodle course.
  • Trainer/in: Papadopoulou Katerina
Course Image Courtroom trials: How we judge through metaphors - Sommersemester 2026

Courtroom trials: How we judge through metaphors - Sommersemester 2026

How come we might hear during a trial that the truth is something we might be “mislead from” but will hopefully ultimately “come out”? How is it we “put” or “lay” blame on somebody while we “give” right to someone else when administering justice? Why do we frame and think of concepts revolving justice in this particular way and how is it even metaphorical? Is the specific linguistic framing of a courtroom trial the way we ultimately judge? This seminar wants to explore these kinds of questions by exemplarily shedding light on the specific language used in the broadcasted defamation trial between Johnny Depp and his former wife Amber Heard. In this context, participants will first be theoretically introduced to modern metaphor theories and learn how metaphors are not just a stylistic device but actually a basic mode of thinking and speaking. Second, they will get to know different methods of linguistic metaphor identification and how to apply them to the specific medium at hand – be it static text or dynamic movement images (video material). Throughout the seminar, students will then have the chance to empirically practice their gained knowledge by analysing the chosen trial and explore how its linguistic staging induces spectators to actually judge in the case of defamation. By the end of the seminar, participants will have developed their own critical understanding of ‘how we judge through metaphors’ along with a broad skillset in empirical metaphor analysis that is further applicable to different research contexts like texts, discourses and other audiovisual media.
  • Trainer/in: Papadopoulou Katerina
Course Image Mut zum Denken – Kant und die Künstliche Intelligenz - Sommersemester 2026

Mut zum Denken – Kant und die Künstliche Intelligenz - Sommersemester 2026

„Habe Muth, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ – Dieser „Wahlspruch der Aufklärung“, den Immanuel Kant zu Beginn seiner „Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?“ formulierte, soll uns als Ausgangs- wie auch als Endpunkt dienen. Im Rahmen des Seminars werden wir zentrale Passagen aus Kants Schriften zur Erkenntnistheorie, Moral und Anthropologie lesen. Mit Blick auf aktuelle Debatten um Künstliche Intelligenz interessiert uns dabei insbesondere, wie Kant das Denken des Menschen begreift, wie ihm zufolge der Mensch zu Erkenntnissen kommt, wie er das Verhältnis von Erkenntnis und Erfahrung bestimmt, worin er den Unterschied zwischen Denken und Rechnen ausmacht etc. Zugleich wollen wir ausprobieren, inwiefern digitale Technologien das Lesen und Verstehen von Kants Texten unterstützen können – und wo ihre Grenzen liegen. Statt allerdings „bequem, unmündig zu sein“ (Kant), soll ein reflektierter Umgang mit KI-gestützten Tools eingeübt werden. Entsprechend werden Sie am Ende des Seminars ein Essay verfassen, in dem Sie Ihre Verwendung von KI-Werkzeugen bei der Lektüre der Seminartexte reflektieren und mit Kant diskutieren.
  • Trainer/in: Krueger Doris Maja
Course Image Postmigration in Theorie, Literatur und Film - Sommersemester 2026

Postmigration in Theorie, Literatur und Film - Sommersemester 2026

Der Begriff Postmigration ist schon aus seiner Entstehungsgeschichte heraus eng mit Kunst und Kultur verbunden. Shermin Langhoff verschaffte ihm mit ihrem postmigrantischen Theater allgemeine Aufmerksamkeit Sie wollte damit vor allem auf die Realität all jener verweisen, die in Deutschland geboren wurden, also selbst nie migriert sind, und dennoch aufgrund ihrer Namen oder äußeren Erscheinung als nicht zugehörig wahrgenommen werden. Inzwischen jedoch wird der Begriff auch in anderer Bedeutung verwendet. Er bezieht sich nicht mehr nur auf eine Gruppe von Menschen, sondern beschreibt auch Gesellschaften mit langen Immigrationsgeschichten, in denen Immigration umstritten ist und deswegen Immigrant*innen und deren Nachkommen weiterhin von Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus betroffen sind. Der Blick wandte sich also von den Individuen ab und richtete sich auf die gesellschaftlichen Strukturen, in denen diese weiterhin zu Fremden gemacht werden. Das hatte eine Fülle von Neuansätzen in den Sozial- und Literaturwissenschaften zur Folge. Das Seminar Postmigration in Theorie, Literatur und Film will einen Überblick über die postmigrantische Theorie bzw. Perspektive vermitteln. Dabei soll es vor allem um die Frage gehen, inwiefern diese Ansätze den Blick auf Migration und Integration und damit auf literarische Werke und Filme verändern. Vor diesem Hintergrund werden wir gemeinsam den Film Ellbogen von Aslı Özarslan und den Roman Adas Raum von Sharon Dodua Otoo analysieren. Weitere Filme und literarische Werke können in Absprache mit der Dozentin von den Studierenden zur Diskussion gestellt werden.
  • Trainer/in: Sievers Wiebke
Course Image Zwischen Kritik und Invention: Feministische Perspektiven auf Wissen, Objektivität und Rationalität - Sommersemester 2026

Zwischen Kritik und Invention: Feministische Perspektiven auf Wissen, Objektivität und Rationalität - Sommersemester 2026

In ihrem Buch Speculum schreibt die feministische Philosophin Luce Irigaray, dass jede Wissenschaft und mit ihr jede Theorie stets eine Theorie des männlichen Subjekts ist. Ausgehend von dieser provokanten These und der Einsicht, dass Wissen, Wissensproduktion und -distribution nie (geschlechts-)neutral sind, führt das Seminar in die verschiedenen Ströme und Positionen feministischer Erkenntnis- und Wissenschaftstheorien ein. Diskutiert werden neben den dekonstruktiven Eingriffen Irigarays u.a. Ansätze feministischer Standpunkttheorie (Hartsock, Collins, Harding), das Konzept situierten und verkörperten Wissens (Haraway), der Agentielle Realismus (Barad), neo-ontologische Positionen (Gatens, Lloyd, Stengers) sowie post- und dekoloniale Perspektiven auf Wissen, Macht und Körper (Spivak, Alcoff, Bhambra, Trinh, Anzaldúa). Programmatisch ist das Seminar um eine doppelte Kritikperspektive bemüht. Zum einen geht es um eine Kritik an anthropo-/andro-/eurozentrischen Wissensbegriffen. Zum anderen wird der Blick auf alternative Begriffe von Wissen, Objektivität, Rationalität gelenkt, die in feministischen Epistemologien entwickelt und erprobt werden. Die ausgewählten Texte werden vor dem Hintergrund aktueller Debatten um Identitätspolitik, Postfaktizität und Künstlicher Intelligenz gelesen, zu denen sie wichtige Impulse liefern.
  • Trainer/in: Reichmayr Alena
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